Unweit
des Schlosses, am ehemaligen Schlosswall, wurde 1381 von Herzog
Robert ein Uhrenturm errichtet,
um vor
Feuersbrünste
oder feindlichen Angriffen zu warnen, sowie bei Festlichkeiten
zu läuten.
Am Zugang zum Stadtkern der Oberstadt befindet sich an der Place
de la Fontaine ein Brunnen, der seit 1465 den Bewohnern Trinkwasser
liefert. Der heutige Brunnen ist ein Barockbrunnen aus dem Jahr 1757. |
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Weiterer
Anziehunspunkt ist die ehemalige Stiftskirche Saint Pierre (
1315 - 1520 ) und jetzige
Kirche Saint Etienne,
mit Blick auf den Place Saint-Pierre. Ehemals eine Kapelle wurde
von Herzog Edouard I im Jahre 1315 der Grundstein gelegt. Sie
war ausschliesslich städtischen Beamten vorbehalten und wurde
erst durch die französische Revolution zur Pfarrkirche. Im
Besitz der Kirche befindet sich die berühmte Bildhauerarbeit,
das Skelett de Transi, von Ligier Richier, sowie weitere Kunstwerke.
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Auf
der rechten Seite vor der Kirche Saint-Etienne steht das Palais
Hôtel de Florainville, in dem heute das Geschworenengericht
untergebracht ist. Das Palais wurde im 16.Jahrhundert von der
Familie Florainville erbaut und wurde im 18.Jahhundert Sitz
der Stadtverwaltung. Das Gebäude beindruckt durch seine
Klarheit, dem aus Schiefer gedeckten Pyramidendach und seinen
Ornamenten an der Fassade. |
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Vom
Place de St.-Pierre gelangt man in Richtung Uhrenturm zum
Place de la Halle. Dort errichtete Graf Thiébault
II
( 1239 - 1291 ) die Markthalle. |
Im
16.Jahrhundert wurde der Bau vereinheitlicht und mit Arkadengängen
umgeben. Zum Beginn des 19.Jahrhunderts zerstörte eine
Feuersbrunst diesen Bau, die Auswirkungen sind heute noch sichtbar. |
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