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Das Departement Tarn im Süden von Frankreich liegt in der Region Midi-Pyrénées.
Der Hauptort ist Albi in der Mitte des Departements, weitere grössere Ortschaft ist Castres im Süden.

Die historische Stadt Albi, auch rote Stadt genannt durch die aus Backstein rose leuchtenden Fassaden, bietet gotische Baukunst, Renaissance-Häuser und ist Geburtsstadt vom Maler Toulouse-Lautrec.

weitere Bilder zu Sehenswertem im Departement Tarn


In einem Museum können zahlreich Werke von Toulouse-Lautrec angesehen werden.

Aus der Ortschaft Lautrec, südlich von Albi, stammt der bekannte rosa Koblauch. Im August findet dort das Fest des Knoblauchs statt.

Eine besonders ungewöhnliche Landschaft findet sich im Massiv Sidobre, mit unterschiedlichsten Granitformationen, nordöstlich von Castres.

Wunderschöne Landschaft im Massiv Central im Osten des Tarn und der Naturpark Haut-Languedoc, sowie die wunderbare Montagne Noir mit hohen alten Bäumen, beeindrucken die Besucher.















Etwa 100 Kilometer östlich von Albi führt die Autobahn A 75 durch das Randgebiet des Parc National des Cevennes, der sich über weite Teile des Départements erstreckt.
Ein touristisches Highlight im Département Tarn ist das Gebiet des Flusses Tarn. Der Tarn ist berühmt für seine Schluchten ( Gorges du Tarn ), die sich nördlich von Millau in den Fels schneiden und unbedingt besucht werden sollten.
Der Tarn ist ein Fluss in Südfrankreich, er entspringt auf dem Hochplateau des Mont Lozère in den Cevennen, fließt auf 380 km Länge durch Florac, Millau, Albi und Montauban und mündet bei Moissac in die Garonne. Der Tarn ist Namensgeber für die Départements Tarn und Tarn-et-Garonne.
Eines der eindrucksvollsten Bauwerke der Neuzeit ist die mächtige und dennoch filigran anmutende Brücke über den Tarn. Die Reiseroute durch den Süden von Frankreich sollte durchaus so geplant werden, dass sie diese Passage beinhaltet. Früher verband man den Ort Millau stets mit endlosen Verkehrsstaus. Seit Eröffnung des Viaduc de Millau am 14. Dezember 2004 entwickelt sich Millau wieder zu einem sehr netten und ansehnlichen Ort.



Millau ist eine Stadt im Département Aveyron in Südfrankreich, im Flusstal des Tarn gelegen, der hier in die Dourbie mündet. In der Römerzeit war Millau ein bekanntes Töpferzentrum.
Millau ist eines der beliebtesten Fluggebiete Europas für Gleitschirm- und Drachenflug. 2004 fand hier die Drachenflug-Weltmeisterschaft statt. Der am östlichen Stadtrand liegende Pouncho d’Agast ist hierfür ein bakannter und beliebter Ausgangspunkt.

Der Rastplatz an der Brücke von Millau gibt erst einen Vorgeschmack auf die sagenhafte Landschaft der Tarnschluchten. Diese erreicht man auf verschiedenen Wegen, den zahlreichen Schildern folgend, die auf "Gorges du Tarn" verweisen.
Abenteuerliche kleine Strassen winden sich durch die teils extrem schmalen Passagen und bohren sich durch enge Felsöffnungen
In der Gorges du Tarn hat sich der Tarn tief in den Kalkstein der kargen Hochebene gegraben und eine überwältigende Schlucht geformt. Zwischen Ste-Enimie und Le Rozier ragen die steilen Felswände mancherorts bis zu 500 m schroff empor. Die abwechslungsreiche Schluchtenform, das glasklare Wasser wechselt mit sattem Grün inmitten des ansonsten trockenen Hochplateaus.



St. Chely - ein Gesamtkunstwerk aus Architektur, Klang und Lichtinstallation


St. Chély du Tarn ist ein kleiner, fast unauffälliger Ort tief unten in der Schlucht.
Das Dorf gehört zur Gemeinde St. Enimie, einer Gemeinde im Département Lozère. Sie liegt mitten in den Gorges du Tarn. Es ist ein zentraler Ort für den Kanu- und Outdoor-Tourismus in der Region mit vielen Freizeitangeboten.
Besonders interessant ist der Besuch in St. Chély du Tarn wegen der dichten surrealen Stimmung in den Abendstunden, hervorgerufen durch eine Installation von Lichteffekten üeber dem Tarn verbunden mit der Darbietung orchstraler Musik aus vielerorts platzierten Lautsprechern.




Die Abendstunden in St. Chély du Tarn sind ein "entrückendes" Erlebnis



81 Tarn Albi Midi-Pyrénées




81 Tarn
Es gibt sie noch, die alten Kelten. Hier in den wildromantischen Schluchten des Tarn hat sich ein Menschenschlag gehalten, der sich rau und tatkräftig gibt, gerne mal laut und abscheulich flucht, aber von sensiblen Seelchen und quicker Intelligenz bewohnt wird.
Nicht zufällig werden die häretischen Katharer in den Geschichtsbüchern auch Albigenser genannt: In Albi war die Hochburg dieser schärfsten Kritiker der katholischen Kirche des 12. Jahrhunderts.
Seit einiger Zeit verbindet eine wunderbare neue Autoroute Clermont-Ferrand im Zentralmassiv mit Beziers, der alten Ketzerstadt am Mittelmeer.
Und der Tarn, vorher nur in wilden Serpentinen zu kreuzen, wird bei Millau überspannt von der höchsten und einer der kühnsten und elegantesten Brücken Europas, allein die Aussicht ist die Überfahrt schon wert.